Elopement in Österreich: Wenn zwei Menschen einfach nur „Ja“ zueinander sagen
Manche Hochzeiten sind groß, laut, voller Menschen, voller Programmpunkte und leider viel Planungsstress für das Paar.
Und dann gibt es Hochzeiten, die genau das Gegenstück dazu darstellen.
Im vergangenen Oktober durfte ich als Freie Traurednerin mein erstes Elopement begleiten. Und weil das alleine nicht schon aufregend genug gewesen wäre, war das zauberhafte Paar dann gleich aus den USA, das für diese besondere Zeremonie extra nach Tirol gekommen ist. Shelby und Brendan hatten sogar ihre Fotografin Sarah Remund extra mitgebracht. Und was soll ich sagen: Es war märchenhaft. Nicht im Sinne von kitschig mit Glitzerstaub und sprechenden Waldtieren – obwohl, ganz ehrlich, es hätte mich an diesem Tag fast nicht gewundert. Sondern märchenhaft, weil alles so echt war und es wirklich um das Wesentliche gegangen ist.
Zwei Menschen, die einander anschauen und wissen: Wir brauchen keine crowds um zu wissen, das wir einen unvergesslichen Schritt wagen.

Was genau ist eine Elopement?
Ein Elopement bedeutet für viele: durchbrennen, der Familie vor den Kopf stoßen und alleine heiraten. Es steckt allerdings sehr viel mehr dahinter. Es ist die bewusste Entscheidung, den Hochzeitstag ganz intim zu gestalten. Ohne große Gästeliste, Erwartungen von außen, Sitzplan-Diplomatie.
Bei Shelby und Brendan war die Zeremonie wirklich nur für sie beide gedacht.
Schon in der Vorbereitung war spürbar, wie besonders diese Form der Trauung ist. Die beiden haben mir sehr offene, tiefe Einblicke in ihre Beziehung geschenkt. Und weil bei der Zeremonie keine Gäste dabei waren, musste nichts „zensiert“ oder beschönigt werden. Einfach nur die rohe, echte und einzigartige Geschichte der beiden. Die Rede war wirklich nur für ihre Ohren bestimmt.
Das hat eine ganz eigene Verbundenheit geschaffen – zwischen Shelby und Brendan, selbstverständlich, aber auch zwischen uns dreien in der Vorbereitung. Ich habe gemerkt, wie viel Vertrauen es braucht, wenn zwei Menschen ihre Geschichte so offen teilen. Und wie wertvoll es ist, daraus eine Zeremonie zu gestalten, die sich anfühlt wie ein safe space.

Vorteile eines Elopements
Nachteile eines Elopements


Wenn Bilder wirklich alles sagen
Manche Momente kann man kaum beschreiben. Man kann es versuchen – und ich tu das beruflich ja wirklich gern – aber manchmal sagen Fotos einfach alles.
Die Bilder dieses Elopements sind genau so ein Fall.
Sarah Remund, die Fotografin all dieser Bilder, hat diesen Tag mit so viel Gefühl, Ruhe und Gespür eingefangen. Ihre Fotos wirken nicht gestellt oder überinszeniert. Gerade bei einem Elopement ist Fotografie so wichtig, weil die Bilder später oft die einzige Möglichkeit sind, diesen Tag mit anderen zu teilen. Umso schöner, wenn jemand hinter der Kamera steht, der nicht nur abdrückt, sondern wirklich sieht.
Und bei Sarah hatte ich genau dieses Gefühl. Sie hat eingefangen, wie es sich angefühlt hat.
Zu zweit heiraten – vielleicht genau euer Weg?
Seit diesem Elopement bin ich ehrlich gesagt ein bisserl auf den Geschmack gekommen!
Ich habe erlebt, wie besonders es sein kann, wenn eine Trauung auf das reduziert wird, was es letzten Endes ist. Die Vereinigung zweier Menschen.
Ein Elopement in Österreich kann vieles sein: romantisch, wild, elegant, abenteuerlich, ruhig, sehr persönlich oder ein bisschen von allem. Ob in Wien, in Tirol, in den Bergen, am See oder an einem Ort, der für euch wichtig ist – eure Freie Trauung darf genauso einzigartig sein wie ihr.
Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, zu zweit zu heiraten, durchzubrennen oder eure Liebe in einem ganz intimen Rahmen zu feiern, begleite ich euch sehr gerne dabei.
Mit einer persönlichen Rede, die wirklich nur für euch geschrieben ist und mit optionalen Ritualen, die zu euch passen. Mit meiner Erfahrung und einem offenen Ohr für alles, was euch wichtig ist, wird das ganz großartig!
Erzählt mir von euren Plänen, Ideen oder stellt mir eure Fragen – Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen!




